TSF-W

Standort: Ortsfeuerwehr Rathlosen

Fahrzeugdaten

  • Funkkennung: Florian Diepholz 26-41-5
  • Besatzung: 0-1-5 (Löschstaffel)
  • in Dienst gestellt: 23. Mai 2001
  • Löschwasser: 600 Liter
  • Hersteller: Mercedes Benz / Ziegler
  • Leistung: 80kW
  • Fahrzeugart: Stadtfahrzeug

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Das Tragkraftspritzenfahrzeug (kurz: TSF) ist ein deutscher Feuerwehrfahrzeugtyp, der in zwei Bauformen genormt ist. Ihren Namen erhielten diese Fahrzeuge durch ihre entnehmbare Feuerlöschpumpe (Tragkraftspritze) zur Brandbekämpfung. Es verfügt über eine ähnliche feuerwehrtechnische Beladung wie das ehemalige Löschgruppenfahrzeug 8, ist jedoch im Gegensatz zu diesem, nur mit einer Staffel besetzt. Gerade bei vielen Freiwilligen Feuerwehren ist das Tragkraftspritzenfahrzeug noch sehr weit verbreitet und wird erst sehr langsam durch Löschgruppenfahrzeuge oder das Kleinlöschfahrzeug ersetzt.

TSF-W

Das Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser (kurz: TSF-W) ist eine Weiterentwicklung des TSF und in der DIN 14 530 - 17 genormt. Zusätzlich zu seinem Vorgänger verfügt es nun auch über einen eigenen Löschwassertank mit einem Inhalt von 500 bis 750 Litern, der über einen Schlauch an die Tragkraftspritze angeschlossen ist. Einige Fahrzeuge verfügen außerdem über eine Schnellangriffseinrichtung oder eine so genannte „Vorrichtung zur schnellen Wasserabgabe“, d.h. ein zusammengekuppelter, in Buchten gelegter C-Schlauch. Zwei Atemschutzgeräte sind beim TSF-W im Mannschaftsraum untergebracht, sodass diese schon während der Anfahrt angelegt werden können. Dieses Fahrzeug ist in der Regel in Kofferbauweise mit drei bis fünf Geräteräumen ausgeführt und hat eine zulässige Gesamtmasse von 6,3 Tonnen und einen Straßenantrieb. Das TSF-W kann zusätzlich mit bis zu 40 Litern Schaummittel ausgerüstet sein. Jüngere Baureihen verfügen oft über eine Gesamtmasse von 7,5 Tonnen und können somit ähnlich dem Löschgruppenfahrzeug 10/6 mit Tanks von bis zu 1.000 Litern Fassungsvermögen sowie mit einer erweiterten Beladung zur technischen Unfallhilfe ausgestattet werden. Diese Fahrzeuge entsprechen dann zwar nicht mehr der Norm, sind aber kostengünstige Alternativen zu Löschgruppenfahrzeugen.


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